Ida Rolf / Mother of Fascia

Für Gruppen

Vorführung und Gespräch veranstalten

Therapeutengruppen, Ausbildungsschulen, Bewegungsstudios und Universitätskurse machen das regelmässig. Das Format braucht keinen Raum, keine Technik und keine Genehmigung, und es funktioniert für eine Gruppe jeder Grösse überall auf der Welt.

Wie es funktioniert

Alle sehen den Film einzeln, in eigener Zeit, innerhalb eines Zeitraums, den Sie festlegen. Dann treffen Sie sich – persönlich oder per Videokonferenz – und die Diskussion beginnt. Weil keine öffentliche Vorführung stattfindet, braucht es keine Aufführungslizenz; und niemand muss einen Raum buchen, einen Projektor leihen oder einen Abend an die Logistik verlieren.

  1. Zwei Termine festlegen: einen Sichtungszeitraum von etwa zehn Tagen und einen Termin für das Gespräch.
  2. Ihre Gruppe einladen. Nennen Sie den Gesprächstermin und bitten Sie alle, den Film vorher zu sehen. Wenn Ihre Gruppe nicht englischsprachig ist, verweisen Sie auf Vimeo, wo alle neun Untertitelsprachen vorliegen.
  3. Das Gespräch führen. Rechnen Sie mit 60 bis 75 Minuten und wählen Sie unten die Fragen, die zu Ihrer Gruppe passen.
  4. Erzählen Sie uns, wie es lief. Wir sammeln, was funktioniert und was nicht zündet.

Gesprächsfragen

Drei Fragestellungen für drei Gruppen; der Film trägt alle drei Lesarten. Eine Anmerkung aus Erfahrung: Die späteren Fragen jeder Fragestellung erzeugen das echte Gespräch – die erste dient dem Aufwärmen.

Für Therapeuten

Strukturelle Integratoren, Masseure, Physiotherapeuten, Osteopathen

  • Rolf arbeitete aus Berührung, Schlussfolgerung und Beobachtung, ohne verfügbare Bildgebung. Was sagt das über das Verhältnis von geschulter Wahrnehmung und Instrumenten – und was sagt Ihnen Ihre eigene Hand, was kein Scan sagt?
  • Sie behandelte die Schwerkraft als organisierendes Prinzip, nicht als einen Faktor unter vielen. Hält das in Ihrer Praxis stand, oder ist es still zur Metapher geworden?
  • Sie revidierte ihr Denken über fünfzig Jahre hinweg immer wieder. Wo arbeiten Sie in Ihrer eigenen Arbeit noch aus einer Position, die Sie geerbt und nicht geprüft haben?

Für ein allgemeines oder faszieninteressiertes Publikum

Bewegung, Yoga, Pilates, Fitness, Wellness

  • Die Sektion räumte die Faszien als Packmaterial weg, und ein Gewebe, das in jedem Präparat vorlag, blieb über ein Jahrhundert unsichtbar. Was sagt das darüber, wie die Methoden eines Fachs prägen, was es bemerken kann?
  • Faszien sind heute ein gängiger Begriff, doch fast niemand, der ihn benutzt, weiss, dass das Forschungsfeld eine Begründerin hat. Warum wird nur die Idee, aber nicht die Person dahinter gewürdigt?
  • Rolf arbeitete daran fünfzig Jahre, bevor es in Mode kam. Was wird heute abgetan, was wir gerade wiederentdecken könnten?

Für akademisches Publikum und Dokumentarfilminteressierte

Universitätskurse, somatische Psychologie, Bibliotheken, Wissenschaftsgeschichte

  • Rolf hatte offenbar im Wesentlichen recht und konnte es weitgehend nicht zeigen. Was unterscheidet eine richtige Position von einer vertretbaren, und wie sollte ein Fach mit der Lücke umgehen?
  • Ihr intellektueller Kontext reichte von Nobelpreisträgern der Physik und Chemie bis zu Reich, Perls und der Human-Potential-Bewegung. War diese Breite die Quelle ihrer Einsicht, der Grund ihrer Abweisung, oder beides?
  • Eine Frau mit einer Promotion in Biochemie von 1920 landet ausserhalb der Institutionen und innerhalb einer alternativtherapeutischen Tradition. Wie viel dieses Wegs liegt in ihren Ideen und wie viel in der Aufnahme, die ihr offenstand?

Materialien

Jetzt verfügbar: ein druckfertiges Plakat (A4 und US Letter) sowie das Pressematerial mit einer datierten biografischen Chronologie, die sich als Handzettel eignet. In Vorbereitung: ein Leitfaden für Veranstalter, ein gedruckter Gesprächsleitfaden, Vorlagen für Einladungen in sozialen Medien und eine kurze Videoeinführung des Regisseurs – schreiben Sie uns, wenn Sie diese möchten, und sagen Sie uns, was sonst helfen würde.

Fortbildung und institutionelle Lizenzen

Zwei Situationen brauchen stattdessen eine Lizenz des Verleihs: akkreditierte Fortbildungsveranstaltungen, denn eine zertifizierte berufliche Fortbildung ist keine private Sichtung, unabhängig davon, wie Sie das Ansehen organisieren; und der institutionelle Erwerb durch Universitäten, Bibliotheken und Bildungs-Streamingplattformen. Wenden Sie sich an Random Media, die die Bildungs- und Nicht-Kinorechte halten – und schreiben Sie auch uns, dann stellen wir den Kontakt her.

Melden Sie sich

Sie planen etwas und möchten Unterstützung oder hätten den Regisseur gern per Video in Ihrem Gespräch dabei? Schreiben Sie an info@motheroffascia.com – Interviews und Einführungen auf Englisch, Deutsch und Tschechisch.

Film ansehen

Ein 98-minütiger Dokumentarfilm, ganz in Ida Rolfs eigenen Worten erzählt, aus ihren aufgezeichneten Interviews und Kursmitschriften. Untertitel in neun Sprachen auf Vimeo.

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